Bezahlen in den USA Was du über finanzielle Mittel in den USA wissen musst

1- Dollar Geldnote USEine Reise in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten hat was. Die Vorbereitungen einer solchen Reise sind sehr aufwändig, vor allem dann, wenn man vorhat, als Backpaper oder Work & Traveller das Land über dem großen Teich zu erleben. Neben dem eigentlichen Aufenthalt und dem Ablauf vor Ort musst du dich auch um das Finanzielle kümmern. Denn in den USA brauchst du ja auch etwas Geld, um dir das eine oder andere leisten zu können. Deshalb stellt sich die Frage: Wie sieht es mit den finanziellen Möglichkeiten in den USA aus? Brauche ich eine Kreditkarte oder reicht eine Geldkarte? Oder benötige ich gegebenenfalls ein Konto, auf das das mit Work & Travel verdiente Geld überwiesen wird? Wo sollte ich Geld wechseln – zu Hause oder in den USA? Fragen über Fragen – jetzt kommt Licht ins Dunkel. Die Währung in den USA ist der Dollar. Alles zum Thema „Bezahlen in den USA“ erfährst du hier!

Wann sollte ich Geld wechseln?

Es macht keinen Sinn, mit einem Koffer voller Dollarnoten in die USA einzureisen. Erstens machst du dich wahrscheinlich verdächtig und zweitens kannst du in den USA Geld wechseln. Zudem läufst du mit viel Geld im Gepäck Gefahr, überfallen zu werden.
Es ist allerdings empfehlenswert, bei der Einreise in die USA einige Dollar in der Tasche zu haben. Das gibt dir eine gewisse Sicherheit, falls du kurzerhand direkt nach deiner Einreise Geld benötigen solltest. Dieses Geld kannst du bei den Banken in Deutschland vollkommen unproblematisch wechseln. Hier fallen jedoch auch Wechselgebühren an, die sich nach der Höhe des Wechselbetrags richten. Deshalb ist es in der Regel günstiger das Geld, das du während deines Aufenthalts in den USA benötigst, einfach vor Ort zu wechseln.

Kreditkarte in den USA

Das beliebteste Zahlmittel der Amerikaner ist die Kreditkarte. Selbst den Eintritt in den Nationalpark oder die Mahlzeit am Schnellimbiss kannst du mit der Kreditkarte zahlen. Diese kleine Karte wird in den USA als Zahlmittel akzeptiert. Solltest du noch keine Kreditkarte haben, lege dir für die Reise in die USA auf jeden Fall eine zu. Vor allem hast du den Vorteil, dass die Banken nur einen geringen Gebührenaufschlag erheben und der aktuelle Wechselkurs der Abrechnung zu Grunde liegt. So ist die Kreditkarte eine günstige Möglichkeit, in den USA bezahlen zu können. Visacard und Mastercard sind die Karten, die in den USA auf jeden Fall akzeptiert werden. Während man in Deutschland mit der EC-Karte überall Bargeld abheben kann, ist dies in den USA nicht unbedingt der Fall. Diese Karte wird nur von einigen Banken zur Bargeld-Abhebung akzeptiert, wobei auch Gebühren anfallen.

>> zum Kreditkartenverglich für die USA

Kann ich in den USA ein Konto eröffnen?

Die Antwort lautet: Ja. Du kannst in den USA recht einfach ein Konto eröffnen. Dafür benötigst du

  • deinen Reisepass, unter Umständen deinen Führerschein oder eine andere ID-Card mit deinem Bild
  • eine Postadresse in den USA
  • eine Telefonnummer in den USA
  • eine Mailadresse
  • und etwas Zeit.

Banken gibt es in den USA viele – wie in Deutschland auch. Da sind die Banken, die bundesweit vertreten sind, da gibt es aber auch kleinere, regional tätige Banken. Bei der Auswahl der Bank sollte dein Vorhaben sozusagen berücksichtigt werden – bleibst du größtenteils an einem Ort oder tourst du durch die USA? Bei der letzteren Variante wäre es ratsam und sinnvoll, ein Konto bei einer bundesweiten Bank zu eröffnen. Wobei die kleineren Banken in punkto Konditionen häufig günstiger sind und häufig kostenlose Girokonten anbieten. Zur Kontoeröffnung reicht der Reisepass häufig als Legitimationsdokument vollkommen aus. Teilweise fragen manche Banken noch nach dem Führerschein oder einem anderen Dokument, das ein Bild von dir beinhaltet. Wichtig ist die Adresse in den USA, die in deinem Falle die Adresse deiner Gastfamilie von Work & Travel sein wird. Nicht wundern: Der Bankmitarbeiter prüft diese Anschrift per Google Maps! An diese Adresse wird deine Bankkarte gesendet. Manche Banken akzeptieren auch eine Hoteladresse oder ein Postfach, dass du während deines Aufenthalts in den USA anmieten kannst. Der Versand der Bankkarte dauert etwa fünf bis zehn Arbeitstage. Beachte: Die notwendige Telefonnummer muss eine US-Telefonnummer sein, ein Prepaid-Handy erfüllt bereits diesen Zweck.

Girokonto und Sparkonto

Das Girokonto wird in den USA als checking oder current account bezeichnet. Wie in Deutschland auch, wird das Girokonto für die täglichen Transaktionen genutzt. Gehaltszahlungen, Mietzahlungen und Überweisungen werden von diesem Girokonto getätigt. Die Amerikaner verfügen in der Regel über ein weiteres Konto: das Sparkonto (savings account). Dieses dient, wie der Name schon sagt, für die Ersparnisse. Girokonten in den USA unterscheiden sich in punkto Gebühren, so dass ein Vergleich der verschiedenen Angebote Sinn macht. Das so genannte „regular account“ ist ein Girokonto, das mit einem Mindestguthaben verbunden ist. Dafür werden keine Monatsgebühren erhoben, solange das Guthaben nicht das vereinbarte Minimum unterschreitet. Bei weniger Geld auf dem Konto, das heißt, wenn das Minimum unterschritten wird, wird eine monatliche Gebühr erhoben. „Basic accounts“ geben kein Mindestguthaben vor, unterliegen allerdings einer monatlichen Grundgebühr. Zudem werden oftmals diverse Transaktionen berechnet, die bei dem „normalen“ Girokonto kostenlos sind. „NOW accounts“ sind eine Mischform aus Girokonto und Sparkonto. Voraussetzung hierbei ist ein Mindestguthaben, das vorhandene Guthaben wird verzinst.

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